Um den Cholesterinspiegel zu senken muss man seine Ernährung entsprechend umstellen. Wenn trotzdem keine Verbesserung erkennbar ist muss man gewisse Medikamente einnehmen. Der Arzt verschreibt diese zum Schutz der Gefäße und zur Senkung des Cholesterinwertes. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass derartige Arzneien nicht die Alternative für eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung sind. Sie sind lediglich als ergänzende Maßnahme vorgesehen.
Der richtige Wert des Cholesterinspiegels hängt im Allgemeinen davon ab, welche weiteren Risikofaktoren dabei bestehen. Durchbruchartige Verbesserungen bei den Medikamenten zur Cholesterinkontrolle gab es erst in letzter Zeit obwohl die Arzneien auf diesem Gebiet eine lange Tradition haben.
Zum Beispiel hat sich ergeben, dass gewisse Cholesterinsenker auch das Herzinfarktrisiko erheblich senken können. Man spricht hierbei von Satinen, sie sind die Medikamente der neuen Generation. Sie sind so konzipiert, dass sie die Bildung vom körpereigenen Cholesterin in der Leber verhindern. Der Körper deckt also seinen Cholesterinbedarf hauptsächlich mit dem Cholesteringehalt im Blut. Das freie Cholesterin wird entsprechend verarbeitet und lagert sich nicht in den Gefäßwänden ab.
Wird eine Therapie zur Behandlung des Cholesterinspiegels eingeleitet, so ist diese fast immer dauerhaft. Die Medikamente müssen also langfristig oder meist auch lebenslänglich eingenommen werden. Das persönliche Risiko von Folgeerkrankungen wird somit eingeschränkt. Eine zusätzliche Effektivität ergibt sich durch gute Bewegung und gesunde Ernährung.
Die individuelle therapie wird vom Arzt auf den jeweiligen Typ zurechgeschnitten. Er empfiehlt in diesem Zusammenhang oft auch entsprechende Diäten und denkt an die verschiedenen Wechselwirkungen.