Cholesterin wird bei primärer und sekundärer Hypercholesterinämie bestimmt. Ebenso ist eine Bestimmung der Cholesterinwerte notwendig wenn man das Risiko einer Arterienverkalkung einschätzen will, die Arteriosklerose. Der Wert ist wichtig zur Kontrolle bei fettsenkenden Therapien, Diäten und bei gewissen Medikamenten.
Bestimmt wird der Cholesterin-Wert aus dem Blut. Um plausible Ergebnisse zu erhalten, darf der Patient bis zu 14 Stunden vor der Blutabnahme nichts essen und einen Tag lang keine schweren körperlichen Arbeiten verrichten.
Der Cholesterinwert ist zu niedrig wenn der Patient an einer Schilddrüsenüberfunktion leidet, chronische Infektionen hat oder gar bösartige Tumore bildet. Auch bei Leberschäden kann der Cholesterinwert zu niedrig sein, weil es in der Leber neben der Nahrungszufuhr gebildet wird.
Zu hoch ist der Cholesterinwert wenn der Patient sich falsch ernährt. Also wenn er zuviel Fleisch und Fett und Eier zu sich nimmt. Eine Hypercholesterinämie und chronische Erkrankungen an der Leber, Niere und den Gallenwegen haben ebenfalls einen zu hohen Cholesterinwert zur Folge. Er kann sich ergeben wenn eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert oder Diabetes schlecht eingestellt wurde. Acuh bei Schwangeren oder bei der Einnahme verschiedener Medikamente wie Kortisol, Diuretika und hormonellen Verhütungsmitteln kann der Cholesteringehalt über den Normalwerten liegen. Wer unter verschiedenen familiären Stoffwechselstörungen leidet kann ebenfalls darunter leiden.
Wer sich entsprechend bewusst ernährt oder nicht unter den oben genannten Risikogruppen fällt, der kann im allgemeinen mit einem normalen Cholesterinwert rechnen.